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Die Cister (auch „Cittern“ oder Cister genannt) ist ein metallbesaitetes Zupfinstrument. Aus systematischer Sicht handelt es sich — gemäß STUDIA INSTRUMENTORUM MUSICAE um eine so genannte Kastenhalslaute, die meist mit fünf doppelchörigen Saiten bespannt ist und mit einem Plektrum gespielt wird. Ein berühmter Cisterspieler war der schwedische Dichtersänger Carl Michael Bellmann (1740-1795), der „schwedische Anakreon“, der seine oft aus dem Stegreif gedichtete Lieder und Episteln zum „Cithrinchen“, einer Cisterart vortrug. Die Cister ist zwar seit dem Mittelalter bekannt, sie fand ihre Renaissance jedoch in der Irischen Folkmusik. Mathes spielt Cister schon seit Urzeiten. Instrumente bekommt man u.a. von der Firma Fylde. Leider ist uns für unsere Gruppe der Bandname „Cister Act“ viel zu spät eingefallen ...

Instrumente

 

Die Drehleier ist ein mittelalterliches Instrument, das sowohl zur Familie der Saiteninstrumente wie zu der der Borduninstrumente zu zählen ist. Sie ist meist mit Darmsaiten bespannt, die mittels eines kolophoniumbestrichenen Holzrades zum Klingen gebracht werden. Es gibt eine bis mehrere Melodiesaiten, die mit einer Klaviatur verkürzt werden, hinzu kommen mehrere Bordun– und Schnarrsaiten. „Oooch, das klingt ja wie‘n Dudelsack“ ist die meistgehörte Reaktion, wenn Leute erstmals auf dieses Instrument treffen. Böse Zungen behaupten, es sei aus den Überresten entstanden, nachdem die Katze aus Eric Bogles Song „Nobody‘s Moggy“ mit einem  kaffeemühlen-beladenen Lastkraftwagen zusammen-gestoßen war. Stimmt nicht, die Drehleier ist  seit dem 11. Jahrhundert bekannt und damals gab es mit hoher Wahrscheinlichkeit weder LKWs noch Kaffemühlen.
Die genaue Herkunft liegt jedoch im Dunkeln, man vermutet, dass sie im Orient entstanden ist.  Wer sich ernsthaft mit der Historie dieses Instrumentes befassen möchte, findet auf der Drehleier-Seite reichlich Information. Uli spielt eine Alto von Wolfgang Weichselbaumer

Na klar, Gitarren kommen bei Gambrinus auch zum Einsatz. Die Klassikgitarre wie wir sie heute kennen, gibt es seit Ende des 19. Jahrhunderts. Sie wird mit Nylonsaiten bespannt, die teils mit Metall umsponnen sind. Antonio de Torres (1817-1892) hat zwischen 1854 und 1888 die noch heute gültige Forma, das sog. Torres-Modell entworfen. Seine Modelle wurden vor allem durch Francisco Tárrega (1852-1908) gespielt und weltberühmt gemacht. Das Torres-Modell war Ausgangsbasis für die heute bekannten Formen. Wir setzen Akustikgitarren mit sechs und zwölf Stahlsaiten ein, eine Klassikgitarre und seit Neuestem ein so genannte Baritongitarre, die einen Ganzton tiefer als die herkömmlichen Gitarren gestimmt ist. Hinzu kommt gelegentlich eine akustische Bassgitarre.

 

Der amerikanische Satiriker Ambrose Bierce (1842-1914) hat in seinem „Wörterbuch des Teufels“ über die Geige geschrieben, die „Fiedel“ sei ein „Instrument, mit dem Menschenohren gepeinigt werden, indem man den Schwanz eines toten Pferdes über die Gedärme einer toten Katze zerrt.“ Die freie Enzyklopädie Wikipedia hingegen definiert die Violine als Instrument, das „mit vier Saiten im Quintenabstand (g - d’ - a’ - e’’ ) bespannt [ist], die am unteren Ende des Korpus am Saitenhalter, am oberen Ende des Halses im Wirbelkasten befestigt sind. In der Mitte des Korpus drücken die Saiten den hölzernen Steg auf die Decke, wodurch die Schwingungen der Saiten auf den Korpus übertragen werden. Die Violine wird im linken Arm mit dem Hals vom Spieler weg gehalten; die linke Hand greift die Saiten, die rechte Hand den Bogen, mit dem die Saiten gestrichen werden. Auf dem Griffbrett befinden sich keine Bünde. Daher muss der Geiger, um den Ton einer Saite zu erhöhen, die niederzudrückende Stelle genau treffen. Es gibt neben dem Streichen andere Techniken, die Saiten zum Schwingen zu bringen: durch Zupfen oder Schlagen mit harten oder weichen Gegenständen sowie den Ort der Anregung kann die Klangfarbe weit reichend beeinflusst werden; die Stärke der Anregung bestimmt die Lautstärke. Durch schnelles Hin- und Herbewegen des Fingers lässt sich ein Vibrato des Tons erzeugen.“ Den Rest des Artikels findet man hier.

Brauchbare Instrumente baute ein gewisser Toni Stradivari (1644 - 1737) im italienischen Cremona. Seine Instrumente erfreuen sich noch heute durchaus einiger Wertschätzung. Sollte Ihnen auf Ebay ein Exemplar dieser Violinen angeboten werden, ist jedoch eine gewisse Vorsicht durchaus angebracht.

 

Das Diatonische Knopfakkordeon wird auch „diatonische Handharmonika“ oder „Melodeon“ genannt, die ersten Modelle entstanden Anfang 1800. Die steirische Harmonika ist ein diatonisches, wechseltöniges Musikinstrument, das heute noch in der Volksmusik in Österreich, in Südtirol und in Bayern Verwendung findet.“

Mathias spielt einen Dreireiher von Hohner, mit dem er dem Baudoir der „Madame Goulou“ die nötige schwülstige  Atmosphäre verleiht.

 

Als keltische Harfen (weiß Wikipedia zu berichten) werden eine Gruppe von Harfeninstrumenten bezeichnet, die vor Allem durch die typische, runde Form der Säule auffallen. Die Form des Corpus variiert von der einfachen Kastenform zu Formen mit abgerundetem Rücken. Die Stimmung ist diatonisch, zumeist durch Halbtonklappen in der Tonart variierbar, weshalb das Instrument oft etwas abschätzig als „Hakenharfe“ bezeichnet wird. Harfen in dieser Bauform sind aus Irland, der Bretagne und Schottland bekannt und eng mit der keltischen Tradition verwoben.
Christine verwendet ihre Harfe zur Gesangsbegleitung und zur Erzeugung der sog. cutis anserina  beim Publikum.

 

Der Kehlkopf (Larynx) trennt die Atemwege von den Speisewegen. Er setzt sich aus vier Knorpeln zusammen, die durch Muskeln und Bänder zusammengehalten werden. An dem größten von ihnen, dem Adamsapfel, sind die Stimmbänder befestigt, die durch Luftströme in Schwingungen geraten. Der Kehlkopf erfüllt drei Aufgaben: Er transportiert die Atemluft und verhindert, dass Nahrung in die Luftwege gelangt, indem sich die obere Öffnung des Kehlkopfes beim Schlucken schließt. Außerdem trägt er wesentlich zur Stimmbildung bei, da er die Stimmbänder enthält. Die Stimmbänder könnte man als ältestes Instrument der Welt  bezeichnen. Christine besitzt besonders modulationsfähige Exemplare, der Rest der Gambrini verwendet diese Muskeln ebenfalls gerne und ausgiebig. Dass die Stimmbänder zur Gattung der Schließmuskeln zählen, lässt sich ohne weiteres nachvollziehen, wenn man die Artikulationslaute gewisser Vertreter der Knödelgesangsfraktion (vulgo: Schlagersänger) hört.